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In der Nacht zum Ostersonntag  oder Ostermontag werden entlang der Unterelbe und deren Nebenflüssen grosse Feuer entzündet.  Dieser Brauch stammt aus alten ZeIiten und diente dazu, den Winter zu vertreiben (verbrennen).

Vermutlich glaubte man, dass der Schein des Feuers eine reinigende Wirkung hätte und die keimende Saat vor bösen Geistern schütze. Also ein Kult zur Sicherung der Fruchtbarkeit, des Wachstums und der Ernte. Die Asche wurde anschliessend auf die Felder verteilt.

Ein Brauch, der später von den Christen übernommen wurde. Über viele Wochen wird Baum- und Strauchschnitt angesammelt und ein möglichst hoher  Holzstoss aufgetürmt. Ostersamstag oder - sonntag trifft man sich gesellig zu Bier, Glühwein und einem Imbiss, während das Osterfeuer langsam herunterbrennt.

Im letzten Jahr haben wir diesen Brauch aufgenommen und mit unseren Gästen das Osterfeuer gebührend bei Gesang und Gitarrenklang gefeiert.

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Osterfeuer6mini

 

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